Roger Pabst, Romani Weiss & Friends

Biografien

ROGER PABST (Gesang und Gitarre)

studierte zunächst Gitarre am Konservatorium "G.F. Händel", Halle Saale.
Gemeinsam mit regionalen Musikern und dem Peterburger Geiger Alexander Kalinski gründete er die Gypsy Swing Band "Hot Volee`" (man beachte die Schreibweise, mit HOT ist wirklich HOT gemeint und nicht "haute" wie im Französischen😀).
1993 erlebte er live FRANK SINATRA und war davon so ergriffen, dass er sich in den darauffolgenden Monaten und Jahren mehr und mehr als Sänger definierte und intensiv Gesangsunterricht am Artis Studio Berlin bei David Lane (USA) nahm.
Die Gitarre wurde für lange Zeit in die Ecke gestellt und  jahrelang nicht benutzt.
Als Sinatra Sänger tourte er mit eigenen Ensembles bzw. als Gast nationaler und internationaler Big Bands durch Deutschland, Europa und Amerika. Er sang auf unzähligen Festivals und spielte die Hauptrolle im Musical "That`s Life".
Als Mitbegründer und Co-Leader der BERLINER VOCAPHONIKER entdeckte er vor einigen Jahren seine alte Liebe (die Gitarre) neu und übt seitdem wieder fleißig die raffinierten Django Licks, an welchen er sich schon vor etlichen Jahren redlich abmühte...
ROMANI WEISS (Gitarre)
 
wuchs im Berliner Stadtteil Wedding auf und erlernte seine ersten Gitarrengriffe von seinem Cousin, dem später weltberühmten Jazzviolinisten Martin Weiss. Gemeinsam sammelten sie ihre ersten professionellen Erfahrungen als Musiker und wurden in ihrer Jugend in Berliner Clubs als Geheimtipp gehandelt.  Später schloss sich Romani dem Häns'che Weiss Quintett an, wo er auf dem ersten Musikfest der Sinti in Darmstadt auftrat und einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Jazzgeschichte leistete.
Unter anderen folgten in dieser Zeit gemeinsame Konzerte mit Jazzgrößen wie Benny Goodmann, Stephane Grappelli usw..

Romani Weiss gilt als Experte des melodiösen Jazz, wobei seine unverkennbare Melodieführung, mitreißende Virtuosität und musikalische Sensibilität im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus ist Romani ein versierter und hochrespektierter Komponist und  Arrangeur,  seine einzigartigen Arrangements sind auf verschiedenen CD-Produktionen zu hören. Neben seiner beeindruckenden musikalischen Karriere ist er auch in mehreren TV-Dokumentationen zu sehen, darunter der 2021 für die ARD produzierte Film "Der lange Weg der Sinti und Roma", der mit dem deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet wurde.
THOMAS WALTER MARIA (Saxophon, Klarinette, Flöte)
 
studierte zunächst an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und ging dann an das Berklee College of Music in Boston. Er gehört seit seiner Rückkehr zu den vielseitigsten Musikern der Berliner Jazzszene. Der Holzbläser, Sänger, Komponist und Arrangeur ist klar vom amerikanischen Jazz geprägt, auch aufgrund seines Studiums in Boston, aber auch der klassischen Musik und südamerikanischen Klängen (Bossa Nova, Salsa, Flamenco) sehr zugewandt.
 
Er leitet verschiedene eigene Bands, u.a. Thomas Walter Maria & Kapelle, Die Bossaristas, Thomas Walter Maria-Trio, The Creole Madcats und ist musikalischer Leiter und Begründer des Musikfestivals "Werder klingt".

ANDRÉ LOOS (Bass)

Nach seinem Studium an der renommierten Hanns-Eisler-Schule widmete sich André Loos zunächst der Theater- und Schauspielmusik.
Später gründete er gemeinsam mit dem Gitarristen Romani Weiss die Gruppe „Modern Gipsy Swing“.
Inspiriert vom Erbe Django Reinhardts und der virtuosen Spielweise des Gypsy Jazz, entwickelte die Band ihren eigenen, charakteristischen Stil.
Ihnen schloss  sich später der international renommierte Violinist Martin Weiss an. Mit seiner unverwechselbaren Klangästhetik erweiterte er das musikalische Spektrum der Band erheblich.
In Folge dessen wurde die Gruppe in „Martin Weiss Ensemble“ umbenannt. Die Band nahm zahlreiche Alben auf und ging auf umfangreiche Tourneen, bei denen sie ihr Publikum mit virtuosen Arrangements, improvisatorischer Spielfreude und der einzigartigen Magie des Gypsy Swing begeisterte.
Rambald Bellmann (Piano, Posaune)
 
studierte an der Hochschule der Künste und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Klavier und Posaune.  Desweiteren besuchte er Kurse und Fortbildungen wie z.B.: Internationaler Jazz Workshop in Sienna; Dirigieren und Partiturspiel bei Fred  Buttkewitz und Prof. Alexander Vitlin sowie die Masterclass im Dirigieren bei Ray Farr, University of Durham.
Er war  musikalischer Leiter des Preiss-Daimler Showorchesters; Konzertreisen führten dieses Ensemble u.a. nach China, Lettland,  Tschechien, Frankreich und Belgien. Es folgten Auftritte beim Bundespresseball 2006 und beim Semper Opernball 2008. 
Im Anschluss übernahm er die musikalische Leitung des Theater Anklam.
Als freiberuflicher Bandleader und Musiker dirigierte bzw. spielte er verschiedene Theaterbälle (Ulm, Detmold), Musicals, sowie CD-und Rundfunkproduktionen (u.a. mit Udo Jürgens).